Show your work

Es müsste so 1996/7 gewesen sein, als ich das erste Mal eine Website in dieses Internet gestellt habe. Mit einer Menüleiste mit selbstgebastelten Buttons (Popcornoptik). Und mit sehr vielen animierten gifs.

Davon hatte ich tausende gesammelt. Auf Disketten. Was wäre das cool, die jetzt noch/wieder alle zu haben!

Jedenfalls stelle ich seit damals immer mal wieder Dinge von mir ins Netz. Ideen. Projekte. Dinge, die anderen weiterhelfen könnten. Und ich lösche sie auch regelmäßig wieder, ohne sie irgendwo zu sichern.

Meine Arbeit zu zeigen fällt mit deshalb nicht schwer. Im Gegenteil, ich neige dazu, bei Projekten immer als erstes an die Website zu denken und daran, wie wir unsere Arbeit für andere sichtbar machen können.

Trotzdem ist das Buch von Austin Kleon, das mir meine Schwester 2019 zu Weihnachten geschenkt hat und das ich jetzt – nach nochmaliger Lektüre – an eine Freundin weitergebe, eine inspirierende Sammlung an Ideen und Tipps, wie jeder die eigene Arbeit sichtbarer machen kann. Die (für mich) wichtigsten:

  • Sieh den Prozess, nicht das Produkt!
  • Teile dein Wissen.
  • Werde nicht zu Spam.
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Patchwork-Arbeit

Manchmal wäre es schön, ich könnte sagen, ich bin Astronautin oder Gärtnerin. Manchmal sage ich “Projektleiterin” oder “Unternehmensberaterin”, obwohl das nicht (mehr) stimmt.

Mir fehlen oft die Worte dafür, was ich mache. Oder es sind zu viele Worte, die mein Gegenüber dann überfordern.

Zum Glück haben Alicia und Ricarda für das, was ich mache, gute Worte gefunden: Patchwork-Arbeit.

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