Kann ich auch alles nur ein bisschen können?

Habe ich letzte Woche auf Instagram gefragt. Meine These: Weil uns gesagt wird, dass es marketingstrategisch sinnvoll ist, sich zu spezialieren, einen “Expert:innenstatus” zu erreichen und eine spitze Zielgruppe zu bedienen, sind medial Spezialist:innen überrepräsentiert, was dazu führt, dass man sich sehr schnell entmutigt fühlt, wenn man etwas neu ausprobieren oder lernen will.

Erkenntnis der lebhaften Diskussion: Es gibt sehr viele Generalist:innen unter meinen Insta-Follower:innen. Und ganz viele von ihnen interessieren sich für “Lebenshandwerke”, wie sie Ricarda Kiel genannt hat.

Ich habe dann nochmal was nachgeschoben, ein Plädoyer dafür, sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen.

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Der Pilz am Ende der Welt. Über das Leben in den Ruinen des Kapitalismus.

Anna Löwenhaupt Tsing hat ein fantastisches Buch geschrieben über den Matsutake, einen Pilz, der nur im von Menschen verwüsteten Landschaften wächst. In Hiroshima, zum Beispiel. Ich tue mich – auch eine Woche nach Lektürebeendigung – schwer, eine Rezension zu schreiben, aber auf Instagram habe ich zumindest ein paar Zitate zusammengestellt und einige Gedanken zusammengefasst.

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